TESTOSTERON - WIRKUNG

Warum ist Testosteron für den Mann so bedeutend?

Es sind die Hormone, allen voran das Testosteron, die den Mann erst zum Mann machen. Beim ungeborenen Kind beeinflusst es die Entwicklung zum männlichen Geschlecht, führt während der Pubertät zur Ausbildung der typischen Merkmale eines erwachsenen Mannes und sorgt später für den Erhalt des männlichen Erscheinungsbildes.

 

Das Hormon Testosteron wirkt praktisch in allen Organen des männlichen Körpers.

Neben der Ausbildung der männlichen Geschlechtsorgane, steuert Testosteron die Sexualität und Fruchtbarkeit und ist für die Erektion und Spermienbildung verantwortlich. Die Lust auf Sex (Libido) ist ebenfalls abhängig von diesem Hormon. Auch für den Muskelaufbau und die Zunahme von Muskelkraft ist Testosteron entscheidend. Darüber hinaus spielt Testosteron im Knochenstoffwechsel eine wichtige Rolle. Das Hormon fördert das Knochenwachstum bei Heranwachsenden sowie den Schluss der Wachstumsfuge zum Ende der Pubertät und ist am Aufbau und Erhalt der Knochendichte beteiligt.

Junge Männer, bei denen während der Pubertät Testosteron fehlt, fallen beispielsweise durch folgende Merkmale auf:

  • ausbleibenden Stimmbruch
  • fehlenden Bartwuchs
  • kaum entwickelte Muskulatur
  • unterentwickelten Penis und Hoden

Erst wenn ihnen Testosteron von außen zugeführt wird, entwickeln sie sich wie andere Männer ihres Alters.

Männer, die später aus unterschiedlichen Gründen einen Testosteronmangel, in der Fachsprache „Hypogonadismus“ genannt, entwickeln, weisen ähnliche Anzeichen auf. Zwar bleiben die erworbene tiefe Stimme und die Penislänge erhalten, aber die Muskulatur bildet sich zum Beispiel zurück, der Anteil des Fettgewebes nimmt zu und die Hoden werden kleiner. Auch können Männer mit zu niedrigen Testosteronspiegeln eine verminderte Knochendichte aufweisen und im Extremfall eine Osteoporose (Knochenschwund) entwickeln.

Primäre Geschlechtsmerkmale:   

Geschlechtsorgane:
  • Penis
  • Hoden
  • Prostata (Vorsteherdrüse)
  • Samenleiter

Sekundäre Geschlechtsmerkmale:

Haut und Haare:
  • Hautdurchfettung
  • Körperbehaarung
  • Bartwuchs
  • Stimulierung der Talgdrüsen

Gehirn:
  • Positiver Einfluss auf Stimmung
  • Psyche
  • Leistungsfähigkeit
  • Schlaf

Knochen:
  • Knochenwachstum
  • Schluss der Wachstumsfuge zum Ende der Pubertät
  • Zunahme der Knochendichte

Blut:
  • Bildung roter Blutkörperchen
  • Sauerstoffhaushalt
  • Antrieb und körperliche Leistungsfähigkeit

Muskulatur:
  • Wachstum, Kraft

Knochenmark:
  • Blutbildung

Kehlkopf:
  • Wachstum, Stimmbruch

Innere Organe:
  • Leber: Eiweißsynthese
  • Niere: Botenstoff für Blutbildung

Fortpflanzungssystem:
  • Sexuelles Lustempfinden (Libido)
  • Sexuelle Aktivität
  • Erektionsfähigkeit

Testosteron


Testosteronmangel


Gut zu wissen


Testen Sie sich!

 

Je früher die Erkrankung erkannt und behandelt wird, umso besser. Diese Service-Tools helfen Ihnen zur Vorbereitung für Ihr Arztgespräch.


Ihre Gesundheit!

 

Die richtige Behandlung zu finden, ist das Eine - Veränderungen im Leben einzubauen, das Andere. Dabei können bereits kleine Maßnahmen Großes bewirken.