EREKTIONSSTÖRUNG - URSACHEN

Ursachen Errektionsstörung

Was sind die Ursachen einer Erektionsstörung?

Wenn Ihre Erektion Sie regelmäßig im Stich lässt, kann dies ein Symptom einer Erkrankung, z.B. Herz-Kreislauf-Erkrankung oder z.B. eine Nebenwirkung von einem Medikament sein.

 

 

Liegt es an mir?
Zu den häufigsten körperlichen Ursachen einer Erektionsstörung gehören:

 

 

Auch psychische Faktoren spielen eine große Rolle. Viele Männer sehen sich mit verschiedenen psychologischen Faktoren konfrontiert, die eine Erektionsstörung auslösen können:
  • Sorgen um die eigene Gesundheit
  • Sexuelle Versagensängste
  • Sexueller Leistungsdruck
  • Beruflicher Stress bis hin zu Depressionen

Erektionsstörung und Diabetes Mellitus:

Laut Diabetesbericht 2013 leiden weltweit rund 366 Millionen Menschen an Diabetes Mellitus. Oft wissen viele nicht einmal, dass sie erkrankt sind. Eine Erektionsstörung kann ein erstes Anzeichen für eine Zuckerkrankheit sein. Erhöhte Blutzuckerspiegel können die Nerven schädigen. So kann es auch zu einer Funktionsstörung des Penis kommen, weil die Signale des Gehirns, die eine Erektion auslösen, nicht mehr ausreichend von den Nervenenden empfangen werden können.

 

Die überschüssigen Zuckermoleküle schädigen zudem Gefäße, die sich allmählich verengen, wodurch nicht mehr genug Blut in den Schwellkörper fließen kann, um eine Erektion auszulösen.

 

Zu hohes Cholesterin (das häufig bei Diabetes Mellitus auftritt) verursacht Fettablagerungen in den arteriellen Gefäßwänden. Zusammen mit anderen Elementen kann dies auch zu vermindertem Blutfluss und in weiterer Folge zu einer Erektionsstörung führen.

Erektionsstörung und ein erhöhter Cholesterinspiegel:

Blut ist wässrig und Cholesterin ist fettig. Genau wie Wasser und Öl lassen sich diese zwei nicht miteinander mischen.

 

Um im Blutstrom befördert zu werden, wird Cholesterin in kleinen Paketen, den sogenannten Lipoproteinen, transportiert. Diese kleinen Pakete bestehen an der Innenseite aus Fetten und an der Außenseite aus Proteinen. Hohe Blutfette, besonders die sogenannten LDL-Cholesterine (Low-Density-Lipoprotein-Cholesterin) können die innerste Schicht in den Blutgefäßen zerstören, wodurch das Gefäß ungeschützt ist.

 

Mit der Zeit setzt sich immer mehr Fett in der Gefäßwand ab. Durch eine zusätzliche Entzündung sowie Verstopfung mit Fett und Blutzellen sinkt der Durchmesser des Blutgefäßes. In weiterer Folge kann das Blut nicht mehr durch die verstopften Gefäße im Penis fließen und es kommt zu einer Erektionsstörung.

Erektionsstörung und Arteriosklerose (Erkrankung der Herzkranzgefäße):

Arterien sind Blutgefäße, die sauerstoffreiches Blut vom Herzen und zu anderen Organen führen. Arteriosklerose ist eine Erkrankung, bei der sich Blutfette, Cholesterin, Bindegewebe und auch Kalk an den Gefäßwänden der Arterien anlagern. Mit der Zeit verhärten und verengen die Ablagerungen die Arterien. Der Fluss von sauerstoffreichem Blut zu den Organen ist vermindert. Dies kann zu einer Erektionsstörung und ernsteren Erkrankungen, wie z.B. einem Herzinfarkt, Schlaganfall oder sogar zum Tod führen.

 

Dadurch, dass die Arterien im Penis im Vergleich zu den Herzarterien relativ klein sind, führt schon eine geringe Arteriosklerose zu einer Erektionsstörung.

Erektionsstörung und Bluthochdruck:

Bluthochdruck ist eine Krankheit, die den meisten Betroffenen vor allem zu Beginn keine oder nur wenige Beschwerden bereitet. Jahrelang unbehandelt belastet ein zu hoher Blutdruck (Hypertonie) das Herzkreislaufsystem und erhöht das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall.

 

Eine Erektionsstörung bei Männern mit Bluthochdruck erklärt sich durch die geschädigten Blutgefäße. Dadurch fließt nicht genug Blut in den Penis und er kann nicht erigieren.

 

Da die Blutgefäße im Penis im Vergleich zu jenen im Herzen oder Gehirn relativ klein sind, ist eine Erektionsstörung oft das erste Zeichen einer Gefäßerkrankung, die, wenn sie unbehandelt bleibt, zu einem Herzinfarkt oder Schlaganfall führen kann.

 

Übermäßiger Alkohol- und Tabakkonsum verstärken die Folgen des Bluthochdrucks.

Erektionsstörung und Übergewicht:

Übergewicht belastet nicht nur das Herzkreislaufsystem und die Gelenke, es kann auch Erektionsprobleme mit sich bringen. Übergewicht sowie Fettstoffwechselstörungen führen zu krankhaften, irreversiblen Veränderungen der Gefäße. Die Gefäße verkalken und verlieren an Elastizität. Sind die Blutgefäße, die bei der Erektion eine zentrale Rolle spielen, durch Bluthochdruck und/oder Übergewicht beeinträchtigt, wird auch die Erektionsfähigkeit negativ beeinflusst.

 

Darüber hinaus baut das Fettgewebe im Bauch das männliche Geschlechtshormon Testosteron zu dem weiblichen Hormon Östrogen um, wodurch auch die Erektion beeinträchtigt werden kann. Das Blut im kleinen Becken kann so schneller zum Herzen zurückgeführt werden und die Schwellkörper im Penis werden umgangen.

 

 

Was auch immer die Ursache ist, es wird meist nicht von alleine besser werden. Deswegen ist es wichtig, Ihre Ärztin/Ihren Arzt aufzusuchen.
Mehr Informationen dazu finden Sie unter Diagnose und Behandlung.

 

 

Erektionsstörung


Gut zu wissen


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Je früher die Erkrankung erkannt und behandelt wird, umso besser. Diese Service-Tools helfen Ihnen zur Vorbereitung für Ihr Arztgespräch.


Ihre Gesundheit!

 

Die richtige Behandlung zu finden, ist das Eine - Veränderungen im Leben einzubauen, das Andere. Dabei können bereits kleine Maßnahmen Großes bewirken.