EREKTIONSSTÖRUNG - DEFINITION

Testosteron der Regelkreis

Was ist eine Erektionsstörung (med.: Erektile Dysfunktion)?

Unter einer Erektionsstörung, auch Erektile Dysfunktion (ED) genannt, verstehen Medizinerinnen und Mediziner die Schwierigkeit, eine für den Geschlechtsverkehr ausreichende Erektion zu bekommen und aufrechtzuerhalten.

 

 

Sind die engen Hosen vielleicht schuld daran?

Es steht fest, dass Erektionen öfters unzuverlässig sind und die meisten Männer im Laufe ihres Lebens ab und an Probleme damit haben. Wenn das Problem nur gelegentlich auftritt, können Sie beruhigt sein. Tritt die Störung allerdings regelmäßig auf, könnte eine Erektionsstörung vorliegen.

 

Beinahe jeder dritte Mann ist von einer Erektionsstörung betroffen, mit zunehmendem Alter wird die ED häufiger.1 Oft liegt eine organische Störung zu Grunde, die sich auch durch eine intensive Stimulation nicht beheben lässt. Zu diesem Zeitpunkt ist es wichtig, mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt zu sprechen.

 

1 Ponholzer et al., Prevalence and Risk Factors for Erectile Dysfunction in 2869 Men Using a Validated Questionnaire, European Urology, Volume 47, Issue 1, January 2005, Pages 80–86, doi:10.1016/ j.eururo. 2004.08.017

 

Eine manifeste Erektionsstörung ist oft ein Symptom oder ein erstes Anzeichen einer körperlichen oder seelischen Erkrankung.

Wie entsteht eine Erektion?

Es klingt paradox, ist aber so: Erregung hat viel mit Entspannung zu tun. Wenn das Gehirn einen sexuellen Reiz, z.B. Bilder, Berührung, etc. empfängt, dann werden Nervenimpulse über das Rückenmark zum Penis gesendet. Dort entspannt sich die glatte Muskulatur der Blutgefäße, es fließt mehr Blut in die Schwellkörper des Penis und dieser wird steif.
Das heißt, dass Sie einen uneingeschränkten Blutfluss zum Penis und einen gesunden Blutkreislauf brauchen, um eine Erektion zu bekommen.

 

Eine Erektionsstörung ist meist multifaktoriell bedingt und kann verschiedene Ursachen haben, hierzu zählen z.B.:
  • Veränderungen der Blutgefäße
  • Anatomische Veränderungen
  • Hormonelle Störungen
  • Medikamente
  • Psychische Faktoren

 

Erektionsstörungen gehören zu den männlichen sexuellen Funktionsstörungen. Weitere sexuelle Funktionsstörungen sind z.B.
  • Fehlendes sexuelles Verlangen (Libidostörungen)
  • Orgasmusstörungen (vorzeitiger Orgasmus, auch als Ejaculatio praecox bezeichnet, oder ausbleibender Orgasmus (Anorgasmie))
  • Ejakulationsstörungen (z.B. retrograde Ejakulation in die Blase)
  • Schmerzhafter Geschlechtsverkehr

Welche Formen der Erektionsstörung beim Mann gibt es?

Erektionsstörungen gehören zu den männlichen sexuellen Funktionsstörungen. Weitere sexuelle Funktionsstörungen sind z.B.

  • Primäre Erektionsstörung: d.h. immer schon vorhanden; diese Form der Erektionsstörung liegt seit Beginn der Geschlechtsreife vor
  • Sekundäre Erektionsstörung:tritt erst im Laufe des Lebens auf
  • Situations- oder personenabhängige Erektionsstörung

 

 

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Erektionsstörung


Gut zu wissen


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Die richtige Behandlung zu finden, ist das Eine - Veränderungen im Leben einzubauen, das Andere. Dabei können bereits kleine Maßnahmen Großes bewirken.